Winter oder wie buchstabiert man Tansania und Umzug??

Ja es ist verdammt lange her und vermutlich haben die meisten, die den Blog lesen, mitbekommen, dass wir zurück sind und Taizé zu. Und nein, ich kann nicht so kurz schreiben wie Johanna, deshalb nur die kurze Langfassung.

Ich möchte nicht verpassen über die letzte intensive Zeit in Taizé zu erzählen, wo ich am Ende sagen musste, krass, ich bin schon SECHS Monate da bin.

Nach einem sehr entspannten Jahresanfang, haben wir tatsächlich den immer als schlimm berüchtigten Frühjahrsputz gemacht, vor allem Zimmer und Sanitäranlagen für die neuen Permanents vorbereitet. Und surprise surprise, ich hatte Wochen ohne Point 5. Aber keine Sorge, ich hatte auch so eine Menge Spaß.

Aber gut wer jetzt dachte, das klingt ja spaaaaaanend, keine Sorge….. Mich erwartete ein

Umzug

Eigentlich war es nur ein Hauswechsel und doch war die Gemeinschaft mit der ich vier Monate zusammengewohnt habe, vorbei. War schon hart, so viele zu verabschieden, da das Zusammenleben verbindet. Die letzten Tage haben wir aber natürlich noch mit gemeinsamen Spaß. Dann bin ich nach Lambarene mit ein paar weiteren gezogen. Das ist das Haus für weibliche Permanents, die lange bleiben.

Es ist noch ein engeres Zusammenleben und es war auch nochmal ne Umstellung, da es eine andere Dynamik hat, jedoch auch cool, da man einige von den Anfangszeiten noch gut kannte oder über die Zeit bereits kennengelernt hat. .

Naja kaum umgezogen, ging es am 23. nach

Tansania

Bei gefrorenen Pfützen los und noch einen halben Tag Lyon erkundet, ging es dann definitiv nach Sprint im Amsterdam zum Anschlussflug ins Warme.

Alles Stiftlinge wiederzusehen war komischerweise gar nicht spektakulär, sondern einfach ein schönes Wiedersehen so wie immer. Stiftung verbindet echt besonders.

Bilder von den Stellen zeige ich nun nicht, da zu viele fremde Menschen darauf sind. Doch die Stellen in Tansania haben sie mich positiv überrascht, hatte wohl nicht so ein reales Bild. So waren wir im Wohngelände für körperlich behinderte Kinder und haben da….

Hätte mir jemand vorher erzählt, was ich alles in diesem Jahr und auch bei dieser Reise erleben werde… Un ersetzbar Erfahrungen.

Durch die Stiftlinge, die viel näher an der Kultur dran sind, schon allein wegen der Sprache, haben wir einen für die kurze Zeit umfangreichen Einblick in die Kultur und Lebensweise bekommen.

Auch ein Waisenhaus und eine Schule haben wir gesehen, gesehen was Entwicklungshilfe bedeutet, aber was es auch für eine Macht hat und ganz aktuell, was Hautfarbe bedeuten kann. Von einigen als wirklich bessere Menschen wahrgenommen zu werden oder auch einfach nur als die, mit mehr Geld. Das mit dem Geld entspricht ja in den meisten Fällen der Wahrheit, lässt einen jedoch sehr seine Stellung in der Welt reflektieren.

Nachdem wir auch einige Tage wirklich das Meer genießen konnten und uns über unser letztes halbes Jahr ausgetauscht haben, besuchten wir noch die Massai. Eine wirklich herzliche Zusammenkunft. Ohne, dass ich viel davor mit ihnen zu tun hatte, war es eine riesige Gastfreundschaft mit leckeren Essen, wie bei jedem Besuch in Tansania.

Nicht zu vergessen, was für geniale Mangos, Melonen und Bananen ich tagtäglich genießen durfte!!

Urlaub

Einfach die Möglichkeit und die Flugemisssionen noch ein bisschen ausnutzen, blieb ich mit Greta in Tansania und wir machten uns auf nach Pemba, die Hauptinsel von Sansibar an der Ostküste von Tansania.

Dort zu sein, was für andere ein Lebenstraum ist… Wir waren in Stone Town und gemerkt, wie viel mehr arabische Einflüsse es hier gab, sodass wir auf andere Stadtbilder getroffen sind (auch touristischer) oder einfach ein Junge, der für seine Schulbildung kämpft und mit Touristen Englisch redet. Und uns gleich noch erklärt, wie viele verschiedenen muslimischen Glaubensrichtungen hier zusammenleben.

Und dann kam der Hammer mit einer Tour zur Prison Island: Was haben wir bekommen?

  • Traumhaftes Meer
  • Kombiniert mit Privatboot (unbeabsichtigt, aber gerne genommen)
  • Riesenschildkröten
  • Und Korallen!! Ja echte, und gesunde!

Wie vielleicht bemerkt, habe ich nie zuvor Korallen gesehen, war davor nicht in Afrika, nicht im Sommer, obwohl Winter war, ach und das erste Mal Motorrad gefahren bin ich auch. Was vergessen ? Ach ja, einzigartige Erfahrungen und dass ich wirklich auf dieser Reise jedes Transportmittel benutzt habe…..

🛵 Motorrad, Dreirad, 🚛Transporter, 🚌Bus, ⛴️Fähre, 🛫Flugzeug und auch 🚗Auto, 🚋Bahn und 🚅 Zug in Frankreich.

Der Beweis!…wenn ihr mich sehen könntet 😁

Die Rückreise hat sich dann leider über drei Tage gezogen, was vielleicht auch gut getan hat, da es dann für mich einfach natürlich war, wieder in Taizé zu sein.

Über die Zeit wird wohl noch ein kurzer gesonderter folgen, denn ereignisreich ist untertrieben.

Genießt das Wetter, egal ob Sonnenschein oder Regen!

Liebe Grüße Rebekka

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