Mis proyectos:

Also, was mache ich jetzt vormittags immer. Das Projekt, in dem ich vormittags arbeite heißt „Fundacion Guadalquivir“. Es handelt sich dabei um eine Organisation, die mit Keramik arbeitet und den Menschen vom Land die Arbeit damit beibringen möchte, um somit . Gerade findet beispielsweise ein dreiwöchiger Workshop dazu statt, an dem ich auch teilnehme. Dabei werden uns alle möglichen Bereiche der Tonverarbeitung beigebracht. Nachmittags kommt an drei Tagen in der Woche eine Gruppe von Jugendlichen mit Behinderung in die Fundacion, um dort zu töpfern und malen. Dafür bereiten wir vormittags immer Materialen oder Muster vor. Zu der Fundacion gehört ein kleiner Tienda, für den wir Dinge zum Verkauf herstellen. Oder aber wir stellen Keramik auf Bestellung her. Die Arbeit macht mir sehr viel Spaß, da wir alles von Hand herstellen und bemalen. Außerdem ist es ein schönes Gefühl, wenn die Dinge die man selber herstellt, verkauft werden.

Da die Situation in La Paz und Cochabamba nach wie vor schlecht war, hat das BKHW entschieden, dass die Freiwilligen aus diesen Städten in andere Städte umverteilt werden. So kommt es, dass wir nun mit 10 statt 7 Leuten in unserem Haus wohnen. Das ist beim abendlichen Kochen in unserer Küche zwar sehr anstrengend, aber wir arrangieren uns.In unserem Nachmittagsprojekt haben wir jetzt mit unseren Kindern begonnen, Pflanzen in einem Gewächshaus neben unserer Arbeit zu pflanzen. Am letzten Mittwoch haben wir zunächst gemeimschaftlich die Erde aufgelockert und schon mal gegossen. Am Donnerstag haben wir dann alle zusammen die Tomatenflanzen und die Blumen eingepflanzt. Jetzt kümmern wir uns gemeinsam darum, dass die Blumen regelmäßig gegossen werden. Die Kinder beobachten gespannt jeden Tag, ob die Pflanzen schon ein bisschen größer geworden sind. Auch beim Pflanzen waren sie mit ganz viel Eifer dabei.

Was leider die Stimmung wiederum etwas getrübt hat, sind unsere Freunde, die Hunde in der Straße unseres Projektes. Diese haben uns nun mittlerweile schon zum 3. Mal angegriffen. Komischerweise tun sie es jetzt jedoch nur noch, wenn Emilia und ich alleine durch die Straße gehen. Almuth mögen sie irgendwie lieber :).

Seit letzter Woche kommt drei mal in der Woche eine Frau zu uns in unser Nachmittagsprojekt. Sie macht mit den Kindern einen Mal- und Kreativkurs, der den Kindern sehr gut gefällt. Durch die Ferien, die hier schon letzten Mittwoch begonnen haben, kommen zwar weniger Kinder, jedoch ist es dadurch auch ruhiger und die Kinder die kommen, können in Ruhe malen und basteln. So haben wir zum Beispiel schon Portemonnaies aus alten Tetrapacks oder Weihnachtskarten für ihre Eltern gestaltet. Auch einen UNO-Nachmittag konnten wir machen. Nächste Woche wollen wir, wenn es möglich ist, mit den Kindern eine der Wände von Außen anmalen, damit unser Gebäude nicht mehr so trist aussieht. Ich hoffe, dass das klappt.

Mit Aquarellfarben und Zeitungsschnipseln Gestalten wir Weihnachtskarten
Aus alten Milchverpackungen haben wir Portemonnaies hergestellt

¡Hasta luego!