Die ersten Tage in Tansania

Gestern am 11.09. ging es endlich los für uns. Von Hannover über Amsterdam zum Kilimanjaro.

TeamTansania und Thure (ist leider nicht mitgekommen)

Nachdem wir den Flug in Hannover noch fast verpasst haben, ging es anschließend dann mit einem 8-stündigen Flug nach Tansania. Aus dem Flugzeug ausgestiegen, bekamen wir dann die schöne Nachricht, wer uns abholen wird und nach Moshi in das Umoja Hostel bringen wird. Aber ganz so weit waren wir dann doch noch nicht, denn die Hürde Touristenvisum stand bevor: knapp 150 Ankömmlinge werden von zwei Tansaniern nach und nach abgearbeitet. Wir standen natürlich auch noch fast ganz hinten in der Schlange, sodass wir erst nach guten 2,5 Stunden unser Touristenvisum in der Hand hielten. Mit dem Gepäck unterm Arm gingen wir anschließend aus dem Flughafengebäude. Erfreulicherweise wurden wir bereits seit zwei Stunden erwartet. Am Auto angekommen mussten wir dann feststellen, dass es nur zwei Plätze gab (für Mr. Kimaro und seinen Fahrer), also mussten wir drei uns in den, mit unserem Gepäck, überfüllten Kofferraum auf eine Bank setzen. Über Schlaglochpisten entfernten wir uns dann immer weiter vom Kilimanjaro International Airport in Richtung Moshi. Durch den Kofferraum wehte ein warmes Lüftchen, in der dunklen Nacht konnten wir die Konturen des Kilimanjaros und die verschneite Spitze erahnen und wir sogen die ersten Eindrücke des Landes auf – ein nahezu perfekter Moment!

In Moshi angekommen, ging es dann schnell in das Hostel, wo wir uns mit einem Mitternachtssnack stärkten und darauf tief und fest schliefen.

Am darauffolgenden Tag sollten wir dann morgens Emmanuel treffen, welcher uns zuerst einmal die Stadt zeigt und in den folgenden Tagen einen Sprachkurs mit uns macht. Er kam nicht und kam nicht und kam nicht. Gegen zwölf Uhr kam dann Mr. Kimaro und zeigte uns in einer kleinen Spritztour durch Moshi die Stadt. Auf dieser Tour gab es dann auch die ersten Bananen, so süß und lecker! Im Hostel wieder angekommen hieß es dann erstmal wieder warten bis um 17 Uhr Emmanuel kurz erschien, um uns zu sagen wann wir morgen anfangen und dann war er auch schon wieder weg. Danach beschlossen wir das erste mal auf dem Markt einzukaufen und das sogar auf Kiswahili, aber das hat relativ gut geklappt. Es gab Bananen, Mangos, eine Gurke und Tomaten. Es ist erstaunlich, wie viel besser das Obst hier tatsächlich schmeckt. Mangos und Bananen haben einen viel intensiveren und deutlich süßeren Geschmack als bei uns in Deutschland.

Am nächsten Morgen ging es dann wirklich los mit dem Sprachkurs. Ab 9 Uhr (abgesprochen war 8 Uhr) lernten wir Begrüßungen, sich selbst vorzustellen, Obst und Gemüse auf Kiswahili. Es hat erstaunlich gut geklappt, aber spätestens bei der Grammatik ändert sich das bestimmt auch wieder. Dann besorgten wir uns noch, zusammen mit Emmanuel, SIM-Karten, aßen etwas und waren kurz auf dem Markt.

Auffallend sind wir hier auf jeden Fall, wenn man durch die Straßen geht werden wir von allen angeguckt, uns wird Mzungu (Weißer) hinterhergerufen oder jemand will dich zu einem Kauf überreden. Dass wir auffallen spiegelt sich auch in den Preisen auf dem Markt wieder, wo immer versucht wird uns Obst und Gemüse für mehr zu verkaufen, als es eigentlich wert ist. Ansonsten geht es uns echt super, das Essen ist super, die Menschen sind nett, da Wetter ist überragend (ca. 30°C), das Kiswahili wird besser und das Highlight wir sind heute auf einer Hochzeit eingeladen. Emmanuel nimmt uns wohl auf eine Hochzeit von Freunden von sich mit. Wir sind total aufgeregt und gespannt, wie das alles so ablaufen wird.

Ihr hört von mir!

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